Unkonventioneller Sex in Zehlendorf

Als ich noch in Berlin lebte, da kaufte ich bei einem nahe gelegenen Supermarkt ein. Auf dem Parkplatz stand zuweilen ein Auto mit Pongauer (Salzburger) Kennzeichen, „Jo Fun 14“ oder so. Das LKA muss jahrelang gerätselt haben, was es damit auf sich hat. Ich kann es heute aufklären.

Der Wagen brachte meine Freundin Julia nach Berlin, manchmal auch Iris. Beide sind heute tot; man darf also ihre „Schandtaten“ offen benennen, zumal es sich um nette Gesten gehandelt hat und am Steuer fast immer die ebenfalls heute verstorbene Renate saß.

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Die Clayallee 304, meine Schreibwohnung bis 2017

Um 2015/16 spielte ich in Zehlendorf provokativ den fetten, rechtsradikalen „Familienvater“, was Julia bis zur Weißglut reizte. Ich wurde Tag und Nacht observiert; bloß während ich im Rotweinrausch zwischen 2 und 6 Uhr schlief büchsten die Observanten zur Dönerbude am Hermann-Ehlers-Platz aus und Julias Stunde war gekommen.

Es passte ihr nicht, wie ich lebte. Außerdem wollte sie ein Kind von mir und traute sich nicht zu fragen. Lachend nannte ich sie „Sylvia Stolz“. Dafür, dass ich damals nicht mit ihr zusammengezogen war hatte ich einiges zu erwarten. Auch Iris litt gehörig darunter, dass ich trotz heimlichem Sex in Prag und Weimar meine polyamore Veranlagung „verleugnete“ und einen auf konservativ machte.

Um mich für meine verlogene Ehe zu „bestrafen“ schlichen sich die Damen (Julia hatte seit 2010 einen Schlüssel) ab und zu nachts in meine kleine Schreibwohnung (meine Familie schnarchte 2 Kilometer entfernt in der Familienwohnung, die Julia hasste) und betäubten mich mit K.O.-Tropfen, nur um nach einander einen durch Viagraeinflößung ermöglichten Verkehr an mir zu vollziehen.

(Julia Präauer, 1981-2019 und Iris Koznita, 1984-2019)

Man wartete dazu bestimmte Tage ab, meistens solche, an denen ich „die Putzfrau durchgejagt“ hatte, weil sich vor allem Renate als alte Wirtin vor meiner Hauswirtschaft ekelte. Julia kreischte mich damals oft in meiner Betäubung an, ich sei ein „selbstgefälliger Nazi“, und sie hätte mich aus Eifersucht mehr als einmal fast verprügelt. Iris, die Bosniakin, bezeichnete mich beim Sex als „Ausländerfeind“ und streichelte mich dann.

Legendär war jene Aktion im Frühjahr 2016, bei der um 17 Uhr die ARD ein Fernsehinterview mit mir beendete, man die Kameras abbaute, ich ein Fläschchen getrunken hatte und um 20 Uhr plötzlich die Tür aufging, wonach ich einen Betäubungsspray ins Gesicht empfing und als „mieser Scheiß-Ehenazi“ in Julias Arme sank. Der Zorn über meine „selbstgefälligen Fernsehauftritte“ war grenzenlos.

Sie konnte es nicht verknusen, dass ich mit 120 Kilo und in Schaftstiefeln bei 3Sat ins Bild stieg und heimlich, hinter dem Rücken meiner von mir ignorierten Ehefrau eine schöne Muslima verehrte. Diese Tarnung trug mir nächtliche Besuche und „unfreiwillige“ Küsse am laufenden Band ein. Der politische Staatsschutz des Berliner LKA muss Tränen gelacht haben.

Im Sommer 2016 habe ich dann 30 Kilo abgenommen und wir machten normal weiter. Meine politische Einstellung hat sich nicht verändert, das Bad putze ich heute sorgfältiger.

(Fotos Google Street View und Julia Präauer)

 

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