Die Alternative zur Auslieferung an die USA

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Gestern hat mir ein „Beamter“ hier im Haftkrankenhaus das verlockende Angebot gemacht, die Auslieferung an die USA zu vermeiden, wenn ich nur als Drogensüchtiger den Rest meines Lebens auf schottischen Straßen verbringe.

Wie mein Gesicht nach der plastischen Chirurgie aussehen soll hat er nicht gesagt.

Die Strategie ist klar: Man foltert mich so lange, bis ich „reif fürs Untertauchen“ bin und dem Verschwinden zustimme. Dann haben die Lobbyisten, die WikiLeaks hassen ihre Demütigung des bösen Julian Assange und triumphieren über unser Projekt.

Noch bin ich nicht so weit. Mit Folter sollte man bei vernünftigen Menschen nichts erreichen dürfen. Es wird nicht funktionieren, mich so krank zu machen, dass ich freiwillig gehe.

Julian Assange

 

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