Frauenwelle: Als mir Marianne Schwarz das Leben gerettet hat

In Rahmen der unerträglichen „Frauenwelle“ hier auf den Blogs muss ich berichten, dass mich die Steuerfrau von Julia buchstäblich dutzende Male vor dem Verrecken gerettet hat. Dabei hätte ich mich gern in den Unsinn eingelassen.

Wie so viele österreichische Frauen, die ich (hier indirekt) geliebt habe war Marianne Wirtin. Eine Wirtin ist eine wache Frau; man grüßt sie kurz, dann macht sie ihre Arbeit. Fast immer ist eine österreichische Wirtin ein Spitzel, und sie ist auf der richtigen Seite.

Zu Weihnachen 2015 wollte ich bei Marianne essen. Ich hatte es ausgemacht, und meine unerträgliche „Ehefrau“ war dabei. Ich kam zum Hotel Alpina, ein regelrechter Aufstand brach los. Zwei türkische Schläger wollten mich umbringen, ich zeigte kurz meine 08.

Marianne sagte zu mir: „Hör zu, du fährst jetzt zum Platzl und lässt uns in Ruh“. Ich trat trotzdem in die Billiardbar des Alpina und versuchte, etwas zu bestellen. Mein Vater Hias Mayr Senior hatte zuvor gemeint, „zu Not kracht es dort“, aber ich ging wortlos.

Die Eskalation zu verhindern, das war schon immer die Stärke dieser Frauen.

Am „Platzl“ gab es dann ein ungiftiges Weihnachtsessen. Hans Schwaiger hat mir dort eine Flasche Wein spendiert, weil er so erleichtert war, dass es keine Toten gegeben hat. So war das.

(Fotos privat)

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