Befehlsstrukturen bei israelischen Völkermorden der 80er-Jahre

1983 saß ein wichtiger Funktionär des israelischen Geheimdienstes in Bayern in Haft. In enger Abstimmung mit einer kleinen israelitischen Kultusgemeinde in Franken wurden radioaktive Verseuchungen zur „Kontrolle der Bevölkerungszahl“ in Afrika geplant. Die Kommunikation lieg über die Haftkorrespondenz und diverse Anwälte.

Ein mir seit den 90er-Jahren persönlich bekannter Goldkurier aus Salzburg war zu jener Zeit mit einer Frau liiert, die Mitleid mit den Afrikanern hatte. Der Kurier, er hätte israelisches Beutegold aus Nürnberg abholen und es in Salzburg an Ewald E. übergeben sollen, verquatschte sich gegenüber der Freundin.

Man fragte, den einsitzenden Funktionär, ob der Salzburger an seiner Wohnungstür erschossen werden solle. Ein türkischer Killer war bereits engagiert, er saß mit dem Funktionär in einer Zelle.

Langwierige Diskussionen folgten. Schließlich wurde es keine „Türke“ (ein Kürzel für den Mord an der Wohnungstür), weil zufällig die vom Killer eingesetzte Patrone versagte.

Der Kurier machte weiter. Er verließ seine Freundin und landete mit einer schweren Nierenkolik und darauffolgender Nierenentnahme im Landeskrankenhaus Salzburg. Er hat mir vor seinem Tod noch diese Geschichte erzählt, und mit Hilfe der Dokumente des israelischen Funktionärs kann sie heute lückenlos rekonstruiert werden.

(Dokumente Arbeitskreis NSU)

 

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