Was „Influencerinnen“ so machen

Wer die harte Arbeit einer echten Instagram-Ikone macht, der mag Mädels nicht, die ihre (gekaufte) Präsenz in den Sozialen Medien dazu nutzen, harte, vergiftete Drogen zu verkaufen. Sorry, dass ich mich eine Ikone nenne.

Ich spaziere gern durch Mailand. Dort treffe ich fast nur noch „Feindinnen“, die ich nicht kenne. Früher dachte ich, die befriedigen irgendwelche Männer und bekommen dafür Geschenke. Klang logisch, im elektronischen Zeitalter.

In Wirklichkeit geht es um Drogenhandel und Mord.

Zuerst ist mir aufgefallen, dass die drittklassigen Instagram-Feen schlecht im Bett sind, das haben mir Männer gesagt. Was soll das? Dachte ich. Jede Verkäuferin im Supermarkt ist besser, oft auch schöner und besser angezogen.

Neulich haben wir einen Versuch gemacht. Ich war so frei, Sigi eine solche Fee herauszusuchen und er sollte sie anschreiben. Sofort, und ohne sexuelles Angebot, erhielt er eine Mail von ihr, mit der er aufgefordert wurde, ein Paket mit Klamotten zu bezahlen. Was hätte er davon haben sollen?

Bald meldete sich ein Drogenhändler bei ihm. Bezahlt hat er nicht. Außerdem warnte man ihn, das Zeug, das er bekommen sollte, sei für seine Freundin, wenn er sie loswerden wolle. Schlimm. Das Geld landet in Luxusboutiquen, bei Prada & Co., wo die Finanzierung des internationalen Terrorismus stattfindet.

Caro Daur

 

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