Kleine Ehekrise um den Täterdarsteller von Halle

Nachdem es nun mit Hilfe der rein zufällig wieder aufgetauchten Iris gelungen ist, ein halbwegs passables „Zweierbild“ von Julia und mir zu basteln, dokumentiere ich hier den maßlosen Verdruss, der uns wegen der genauso übermütigen wie perversen Abdeckung der japanischen Exekutionen in Halle ins Haus steht.

Tatsächlich habe ich nämlich ein wenig Mitgefühl. Es ist einfach nicht in Ordnung, einen 27-jährigen Pornodarsteller auf die Blutwiese des zusammenphantasierten Rechtsterrorismus zu schicken und ihm einzureden, sein Leben sei zerstört, weil er vor Jahren in einem kranken Video neben dem besoffenen Mayr aufgetreten ist. Nur weil einer einmal im Schwimmbad von einer strengen Blondine gefitzt worden ist, muss er nicht lebenslang sitzen. Stephan B. sollte als Sexobjekt des Generalbundesanwalts freikommen, nur will ihm Julia nicht helfen.

Dem hält die strenge Hausfrau allen Ernstes entgegen, dass Stephan B. unartig gewesen sei. Er habe über die Maßen und ständig Geld gefordert, sich bei der Arbeit keine Mühe gegeben und dauernd mit unterstützenden Massagen „angeleitet“ werden müssen, was in der deprimierenden Szene, in der meine Frau früher herumgehirscht ist, Ärger erregt.

Außerdem sei der GBA zuständig und sie müsse sich für nichts rechtfertigen. Mir kommen tatsächlich die Tränen. Gestern intervenierte ich für Stephan B., da antwortete der GBA mit kleinen jüdelnden Drohungen und der Ankündigung, B. zu foltern. Nichts von alledem konnte die Hausfrau rühren. Sie will ihn außerdem für seine „Untreue“ strafen und kapriziert sich mit Hilfe ihrer pseudoisraelischen Freundin Rosner beleidigt darauf, derzeit offiziell in Wien „Tanzunterricht“ zu geben, was natürlich frei erfunden ist. Steinsdorf 34 ist ihr Aufenthaltsort, das sei dem BKA ans Herz gelegt.

Es kann so nicht weitergehen. Stephan B. ist vollkommen unschuldig und muss freikommen. Die ihm versprochene OP wird nach Informationen der Israelis niemals stattfinden. Stattdessen habe ich dem GBA angeboten, selber in die OP zu gehen, wobei ich ihm sogar helfen würde.

(Fotos privat, Montage Iris Koznita)

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