Chaos der Liebe: Julia und ich in Dresden

Als ich im Frühjahr 2017 aus Berlin nach Dresden geflohen war, organisierte das österreichische BVT eine konspirative Haftverschonung für meine Freundin Julia, um vor Ort in Dresden einen Spitzel zu haben, der eng an mir dran war. Während ich von den Israelis in einem Kellerloch eingesperrt gehalten wurde, quartierte man Julia in einem ähnlichen Loch im selben Haus ein, kümmerte sich aber nicht um sie, sondern erpresste sie laufend.

Nachts besuchte sie mich heimlich. Das blieb der örtlichen Kriminalpolizei nicht verborgen, und sie ermittelte kreuzdoof wegen „Verletzung des Briefgeheimnisses“, um mir zu sagen, dass wir aufhören sollten, das großartige Geheimnis von Julias Anwesenheit zu verletzen. Schließlich hatte sich das BVT eingebildet, dass mir Julias Anwesenheit verborgen bleiben sollte, eine vertrottelte Vorstellung.

Die Damen und Herren des österreichisch-israelischen BVT ließen Julia fast verhungern. Ich konnte ihr schließlich auch nicht mehr helfen, zumal man unseren Kontakt unterband. Ihre Lage war vollkommen verzweifelt. Da nötigte man sie mit Morddrohungen und der Drohung einer Vergewaltigung (ein stämmiger Rotzlöffel wurde vom BVT extra als potenzieller Vergewaltiger aufgebaut) dazu, einen Supermarkt zu überfallen. Als Droherin trat vor allem die korrupte und notgeile Kriminalhauptkommissarin Trompler, die für die Türken arbeitet, auf. Im Umfeld unseres Folter-Quartiers zeigten sich Beamte des österreichischen Innenministeriums, die später vor Untersuchungsausschüssen antanzen mussten.

In Dresden sind solche „Überfälle“ eine gängige Methode zur Bezahlung von V-Leuten. Bei Julia war es unmittelbarer Zwang, zumal die gewalttätige Umgebung unseres Quartiers ihr keine Wahl ließ. Von der Beute sollte sie selbst nichts behalten dürfen, ein V-Mann der Dresdner Polizei, ein gewisser Olijenko, würde ihr alles abnehmen und dafür ein wenig Essen bringen.

Anfang September schnappte sich Julia dann meinen Spielzeugrevolver aus Berlin, zog eine schmutzige Latzhose und einen Arbeitspullover an und setzte eine schwarze Sturmhaube auf. Da die Sturmhaube eine große Aussparung hatte, klebte sie noch einen künstlichen Schnurrbart an und setzte meine alte Rosa Ray-Ban-Sonnenbrille auf. Das Verhängnis nahm ohne mein Wissen seinen Lauf.

Meine liebe „Ma Baker“ brach zu einem nahe gelegenen Supermarkt auf und überfiel ihn. Leider rutschte ihr in der Hitze des unblutigen Gefechts der Schnurrbart herunter, so dass ihr Gesicht gefilmt wurde. Draußen wartete der Wiener Rapper „Ansa“ und löschte die Beute unter Zuhilfenahme seines Fahrrads. Jeder Depp erkannte ihn, da er wie in seinen Videos ein Bandana über den Mund trug. Ich habe ihn später in Dresden auch ohne Vermummung gesehen, er ist Julias Ziehschwester hörig und hasst sie unbändig, weil sie ihn wegen mir abblitzen hat lassen.

Julia floh ins benachbarte Hallenbad, wo die mitteldeutschen Rentner eine entspannte, unvergleichlich schöne Blondine mit atemberaubenden Brüsten bewundern konnten. Meine Freundin Iris kroch damals kurz bei mir unter, was die Nachbarn irritierte; polyamore Männer kommen angeblich selten vor. Man zwang Iris dann dazu, mit dem Direktor der örtlichen Commerzbank zu schlafen und ohne eigenen Vorteil einen Geldtransfer zum V-Mann Olijenko durchzuführen, der ihr als „Raub“ ausgelegt wurde. Im Dezember 2017 wurde sie in einem perversen Unrechtsprozess deswegen zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Als ich im November 2017 mit Julia zusammenziehen wollte und wir uns wieder einmal ewige Liebe geschworen hatten, zuckte ihre geisteskranke Ziehschwester vor Eifersucht aus und zeigte mit Hilfe des Spitzels „Ansa“ Julias unfreiwillige Tat an. Material für die Polizei beschaffte Julias Ziehschwester durch illegale Überwachungstätigkeit vor Ort im Namen des BVT. Das Material (es wurde übrigens an das Schauspielhaus in Wien durchgestochen) zeigt auch Ansa, der natürlich verschont wurde. Im Dezember 2017 wurde Julia dann in Dresden zu sechs Jahren Haft (!) verurteilt, ein skandalöses Urteil, das wesentlich auf die Wut der erpressbaren Staatsanwältinnen Marx und Kitz zurückgeht, aber auch mit der Bestechlichkeit des „Rechtsanwalts“ Arndt Hohnstädter zu tun hat.

Die Kriminalkommissarin, die damals falsch ermittelte heißt übrigens Trompler; sie schwitzt momentan ein wenig, weil ich ihren fingierten „Juwelenraub“ im Dresdner Grünen Gewölbe verpfiffen habe. Julia hat mir erzählt, dass sie ihr den Vorschlag gemacht hätte, sie laufen zu lassen, wenn Julia ihr einen erotischen Kontakt zu mir vermittelt. Das tat sie aber nicht und ging zunächst in den Bau.

(Fotos privat)

 

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