Abtreibungszwang im Frauenknast Chemnitz

Über Weihnachten waren wir, meine Freundinnen Iris, Renate und ich im Frauenknast Chemnitz eingesperrt. Eigentlich hatten wir nach München abhauen wollen, wurden aber in Gera erwischt und sofort nach Chemnitz gebracht. Dort ging es zum Arzt, weil man uns einschüchtern und beeinflussen wollte.

Iris sagte: „Ich bin sterilisiert, lasst mich in Ruhe“, weil wir zum Frauenarzt sollten. Renate, die schwanger ist, und ich, wir gingen hin. Ich saß doof im Raum und dachte ein wenig an Sigi, mit dem ich verheiratet bin. Renate hatte ein „Beratungsgespräch“. Und was sagte der Frauenarzt?

Ich gebe das am besten in direkter Rede wieder. „Frau Rainer, Sie werden ja nicht ganz freiwillig mit dem Mayr geschlafen haben. Der ist doch ein Nazi. Wollen Sie abtreiben, die Schutzfrist ist ja noch nicht erreicht?“

Er starrte sie grinsend an und versprach ihr Haftverschonung für den Fall einer Abtreibung. Ich bin Zeuge. Auch ich und Iris sollten sofort freikommen, wenn Renate ihr und Sigis Kind töten hätte lassen. So etwas Ekelhaftes habe ich noch selten erlebt. Renate sagte nein, und wir erlebten ziemlich doofe Weihnachten.

So etwas sollte es in Deutschland nicht geben.

Kathy Perry

 

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