Zersetzungs-Offensive in Australien

Mein Name ist Julian Assange. Ich bin derzeit in britischer Haft, man beabsichtigt mich in die USA auszuliefern, wo mir lebenslange Haft und Folter drohen. Mein Schicksal ist nicht wichtig, aber es kann wichtig werden als Beispiel für das Schicksal vieler anderer, die sich für die Freiheit der Information und das Recht auf Bildung in aller Welt einsetzen.

Das zeige ich Ihnen heute an einem – wie ich schon sagte, Beispiel aus der aktuellen großen Krise der entwickelten Länder, die nur eine Maske ist für die Absicht der Zerstörung ärmerer und bedrängterer Nationen. Das Beispiel betrifft mich persönlich. Es handelt sich um die Planung meiner seelischen Zerrüttung, man will das über bestochene, charakterlose Frauen organisieren, die mich in der Haft besuchen.

Typus einer Frau, die mich im Gefängnis kontaktieren soll. Man verspricht solchen Frauen, nach ihrem Job mit einem Haufen Geld verschwinden zu können, wenn sie nur bösartig und grausam genug sind. Bildausschnitt aus den Planungsunterlagen organisierter politischer Krimineller

Ich bin wie gesagt schon länger in Haft und wie jeder Häftling auf mehr der weniger ehrliche Zuwendung von außen angewiesen. Da man mich kaum vergiften oder anders umbringen kann, obwohl das auch versucht wurde, setzt man Personen auf mich an, die mir Schmerz zufügen sollen. Die Freunde vom Arbeitskreis NSU haben eine Planung gegen mich entdeckt, die mir endgültig die Lebenskraft nehmen soll. Das gleiche Schicksal soll Aktivisten für die Informationsfreiheit in meiner Heimat Australien ereilen.

Leider bezahlen organisierte Gruppen in der anglikanischen Kirche Down Under solche Frauen. Die sollen sich der stigmatisierten Außenseiter zum Schein annehmen und sie so lange absehbar und mit den immer gleichen Methoden frustrieren, bis sie zerbrechen. Psychologen wirken auf sie ein, alle Moral zu vergessen und beim Psychokrieg sogar die eigenen Bedürfnisse zu ignorieren. Im Zusammenwirken mit der Justiz soll der digitale Widerstand Australiens und Neuseelands seelisch zerbrochen werden. Zu allem Überfluss will man uns als verrückt erscheinen lassen, oder gar als „Frauenfeinde“, wie man das bei mir schon oft versucht hat.

Wer einmal bestochen ist, kann meiner Meinung nach nicht mehr ein Freund der Informationsfreiheit sein. Ich bin da anderer Ansicht als der Schriftleiter Mayr hier. Er stammt nicht umsonst aus dem furchtbaren Gestrüpp an Spitzeln und unberechenbaren Verbrechern, das uns die derzeitige Lage eingebracht hat und in dem die zutiefst antisemitische Hoffnung auf den Verrat noch am scheußlichsten Verbrechen niemals stirbt.

Julian Assange

(Dokumente Arbeitskreis NSU, sprachliche Redaktion Mayr)

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s